Papierveredelung: Ein scharfes Wintermärchen in Weiß
Dieses Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit meinem Partner Andreas Stern. Er sollte ein privates Doppel-60er Fest ausrichten, welches als einmaliges und wildes Ereignis geplant war. Nach einem kurzen Brainstorming entschieden wir uns daher für ein lasziv angelegtes Konzept. Da das Fest im Winter stattfand, hielten wir die gesamte Gestaltung konsequent in Weiß. Um dem lasziven Unterton gerecht zu werden, entwarf ich zudem ein außergewöhnliches Save-the-Date. Ich wählte dafür eine exklusive Papierveredelung unter dem Titel „Ein scharfes Wintermärchen“.
Die Herausforderung der Blindprägung als Papierveredelung
Die Lösung für das Save-the-Date war eine Faltkarte, die ich außen lediglich blindgeprägt habe. Als Vorbild diente mir hierbei ein Netzstrumpf von Agent Provokateur. Diese feine Papierveredelung stellte jedoch eine echte Herausforderung dar. Die Druckerien sahen das Prägen solch dünner Strukturen nämlich keineswegs als Selbstverständlichkeit an. Dennoch schufen wir durch handwerkliche Präzision ein haptisches Erlebnis. Dieses transportierte die Eleganz und den Reiz des Themas schließlich perfekt.
Detailreiche Einladungskarten und haptische Highlights
Die eigentliche Einladung setzte ich als sechsseitige Karte mit Wickelfalz um. Zur Wiedererkennbarkeit griff ich auf der Vorderseite erneut das Netzstrumpf-Motiv auf. Auf der zweiten Seite findet sich zudem ein Schlüsselloch, welches den Blick auf eine kleine pinke Elfe mit Strapsen freigibt. Das gesamte Projekt lebt somit ausschließlich durch die feine Papierveredelung des Papiers. Infolgedessen zeigt dieses Beispiel eindrucksvoll, wie durch perfekte Details eine ganz besondere Atmosphäre entsteht.